Demo Friedberg

Kein Naziaufmarsch in Friedberg und Nidda!
Wir stellen uns quer!

Neben der ersten angemeldeten Gegenkundgebung am Bahnhofsvorplatz(die Fläche rechts vom BHF bei den Taxis incl. dem Teil der Hanauer- Straße) gibt es nun eine zweite Anmeldung vom DGB in der Friedr.-Ebert-Str. Diese befindet sich etwa 60 Meter entfernt links vom Bahnhofsausgang(auch direkt an der NPD-Route!)

Wir wollen rechtsextremen Ideologien

in unserer Gesellschaft keinen Raum geben.

Wir machen uns gemeinsam stark für Toleranz,

Gleichberechtigung und Religionsfreiheit.

Wir rufen alle demokratisch,

antirassistisch, antifaschistisch

und antisexistisch eingestellten Menschen

zum friedlichen und entschlossenen Protest gegen

die NPD-Demo am 1.8. in Friedberg und Nidda auf.

Sag Nein zu Nazis

in der Wetterau und überall!

Mobilisierungsmaterial(Flyer+Plakatvorlagen, Banner, Video ist unter “Presse”) zu finden.

Aktuelle Presseschau auch unter “Presse”

Neue Infos – siehe “Hintergrundinformationen”!

Sonderseite der Stadt Friedberg

Treffpunkt für die angemeldete Gegenkundgebung: Ab 9 Uhr am Bahnhofsvorplatz in Friedberg!!! Die erste Aktion findet ab 08:30 statt.

Neu:Plakate A1 und A3 +Flyersind da!!! Wir suchen noch Gruppen/Personen, die uns beim verteilen helfen.

Bis jetzt wurden 47.000 Flyer verteilt!!!

Aufkleber kommen nächste Woche.

Es werden noch Unterstützer gesucht und dringend weitere Helfer für den 01.08 benötigt.

Bitte die Seite weiterverbreiten/verlinken.

www.wetterau-gegen-nazis.de oder www.wetterau-nazifrei.de.vu

Zur Info: Anmelder der beiden NPD-Demos ist der ehem. Mainzer Student Mario M.. Die NPD-Demo in Friedberg ist ab 10:30, die in Nidda ab 15:00 Uhr angemeldet.

Für die Demo werden

Udo Voigt (NPD-Parteivorsitzender),

Jörg Krebs (NPD-Landesvorsitzender in Hessen und Stadtverordneter in Frankfurt am Main sowie NPD-Bürgermeisterkandidat für Büdingen/Wetterau),

Mario Matthes (Stellvertretender NPD-Landesvorsitzender in Hessen),

Stefan Jagsch (Landesvorsitzender der JN in Hessen, Mitglied des Wetterauer Kreistages),

Daniel Knebel (Mitglied des hessischen NPD-Landesvorstandes) als Redner genannt.

Bitte meldet euch, wenn ihr mitfahren möchtet!
auf unserer Seite: www.antifa-mhm.beepworld.de

Aufruf zur Demo nach Mainz 06.06.2009

Der Überwachungswahn greift um sich. Staat und Unternehmen registrieren, überwachen und kontrollieren uns immer vollständiger. Egal, was wir tun, mit wem wir sprechen oder telefonieren, wohin wir uns bewegen oder fahren, mit wem wir befreundet sind, wofür wir uns interessieren, in welchen Gruppen wir engagiert sind – der „große Bruder“ Staat und die „kleinen Brüder und Schwestern“ aus der Wirtschaft wissen es immer genauer. Der daraus resultierende Mangel an Privatsphäre und Vertraulichkeit gefährdet die Meinungsfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Informationsfreiheit, die Freiheit des Glaubensbekenntnisses, die Pressefreiheit, die Koalitionsfreiheit, den sozialen Frieden in den Unternehmen, die Arbeit von Ärzten, Beratungsdiensten und Rechtsanwälten. Die vielfältige Agenda der Reform des Sicherheitssektors umfasst die Aufhebung der Trennung von Polizei, Geheimdiensten und Militär, und gefährdet damit die Gewaltenteilung und -balance.

Unter Einsatz von Massen-Überwachungstechnologie führt die grenzenlose Zusammenarbeit von Militär, Geheimdiensten und Polizei-Behörden zu einer „Festung Europa“, die sich gegen Flüchtlinge und anders aussehende Menschen richtet, aber zum Beispiel auch politisch aktive, arme und unterprivilegierte Menschen und Sportfans betrifft.

Massenüberwachung gefährdet die Arbeit und das Engagement von Organisationen der Zivilgesellschaft. Menschen, die sich ständig beobachtet und überwacht fühlen, können sich nicht unbefangen und mutig für ihre Rechte und eine gerechte Gesellschaft einsetzen. Massenüberwachung untergräbt damit die Basis einer demokratischen und integrativen Gesellschaft.

Überwachung, Misstrauen und Angst verändern unsere Gesellschaft schrittweise in eine Gesellschaft unkritischer Verbraucher, die „nichts zu verbergen haben“ und dem Staat gegenüber – zur vermeintlichen Gewährleistung totaler Sicherheit – ihre Freiheitsrechte aufgeben.

Eine solche Gesellschaft wollen wir nicht!

Wir wissen, dass der Respekt vor unserer Privatsphäre einen wichtigen Teil unserer Menschenwürde darstellt. Eine freie und offene Gesellschaft kann ohne bedingungslos private Räume und Kommunikation nicht existieren. Die zunehmende elektronische Erfassung und Überwachung der gesamten Bevölkerung bietet keinen verbesserten Schutz vor Kriminalität. Sie kostet Millionen von Euro und gefährdet die Privatsphäre unschuldiger Bürger. Wo Angst und Aktionismus regieren, bleiben gezielte und nachhaltige Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit – nicht zuletzt vor staatlicher Repression – auf der Strecke. Ebenso wie ein Angehen der wirklichen, alltäglichen Probleme der Menschen: beispielsweise das soziale Ungleichgewicht, der unzureichende Schutz von abhängig Beschäftigten, Umwelt- und Klimaprobleme und Rassismus.

Um gegen Sicherheitswahn und die ausufernde Überwachung zu protestieren, fordern wir auf, am 6. Juni in Mainz auf die Straße zu gehen. Wir wollen im Superwahljahr 2009 zeigen, dass wir eine Politik der Angst, der Kontrolle und Überwachung nicht tolerieren – nicht von dieser und nicht von der nächsten Regierung, nicht in der EU, nicht im Bundestag und auch nicht auf kommunaler Ebene! Wir rufen alle Menschen aus Mainz, Rheinland-Pfalz, dem Rhein-Main-Gebiet und überall anders dazu auf, sich unserem friedlichen Protest anzuschließen.

Also: auf nach Mainz






Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: